Lesbos – KaraTepe – Ohnmacht

Ich bin oft dankbar und es stärkt uns sehr vieles in dieser Zeit des Schmerzes.Es ist stärkend, dass wir so viel Zuspruch und reale Unterstützung in Form von Geld, Sachspenden, liebevollen Anrufen, senden von Gedichten, Musik, ein paar tröstende Zeilen erhalten.Innigen Dank Euch allen! So professionell kann man aber in der Realität gar nicht sein, dass die Zustände in diesem …

Lesbos – KaraTepe

Tag im Camp Jeder, der aus der Ferne spricht „alles sei schon besser“, es tut mir leid, ich kann mich dem auf keinen Fall anschließen.Ich verstehe, was die Vertreter*innen der großen, bezahlten NGOs meinen:Es gibt jetzt einige „Duschen“, wenn man das so nennen kann:Häuschen aus Plastikhüllen mit kaltem (!) Wasser.Abwasser steht in tief gegrabenen Löchern davor.Auf meine Frage hin, was …

Lesbos 1.Tag

Wie immer, wenn wir auf Lesbos landen besteht der 1. Tag darin, dass wir die Lage checken. Dafür treffen wir uns mit Nikos und Katherina von HomeForAll, die seit Jahren hier für Refugees arbeiten. In einer Art und Weise, die wir von Herzen gerne dank Eurer Hilfe unterstützen. Angekommen in der „Taverna“ von HomeForAll, wo täglich zur Verteilung an Schutzsuchende …

Abschied Lesbos – am 30. Oktober kommen wir wieder

Vielleicht ist es gut, dass ich das Ausmaß des Elends, den Rechtsbruch an Menschen, dieses grausame politische Treiben nicht bis ins Detail kannte. Wenn Menschlichkeit zur „Ausschussware“ mutiert, wenn ganz Europa meint es müsse sich wochenlang darüber unterhalten, streiten, ob wir jetzt helfen, oder nicht? Wenn wir geifernd auf die nächsten Katastrophenbilder starren und es oft nicht mehr auslöst als …

#Lesbos #KaraTepe #Moria Resümee 1.Woche

Ich bin sehr dankbar, dass ich per Zufall keine(n) Sitznachbar*in beim Heimflug von Griechenland nach Wien hatte. Warum, weil mir, wenn ich auf die wunderschöne Landschaft, das Meer unter mir beim Abflug schaue, das Herz „überläuft“, ich weinen muss. Ich freue mich riesig auf meine Kinder, meine Tochter feiert morgen ihren Geburtstag und diese Tage, an denen meine beiden Kinder …

1. Tag Hilfe vor Ort – Lesbos/Moria

Wir, Helga Longin und ich sind jetzt gerade mal einen Tag in Lesbos. Wir alle kennen die Bilder, die Berichte, doch was hier Menschen erleiden müssen, welches Verbrechen an Menschen hier geschieht mit Wissen von uns allen, mir/uns fehlen die Worte…. Kinder, schwangere Frauen, Familien, junge Männer, Alte, Kranke, alle obdachlos unter unvorstellbaren Bedingungen. Unvorstellbar! Die meisten leben neben der …

Hilfe vor Ort – Lesbos/Mytelini/Moria – gemeinsam mit Helga Longin

Die Vorbereitungen für die Reise waren im Nu getroffen. Nach Absprache mit meinen engsten Freund*innen und NGO Kolleg*innen fasste ich schnell den Entschluss nach Lesbos zu fliegen. Dieses große Unrecht an Menschen, dieser Schmerz, dieses grausame politische Spiel auf Kosten von Menschen muss dokumentiert werden. Wir werden eines Tages die Zeitzeug*innen sein. Wir sind jetzt die, die sich entscheiden können …

#Moria – Tragödie- EU- Katastrophenhilfe

Seit „ewig“ plädieren, bitten, fordern wir NGOs eine menschliche und menschenrechtliche Lösung für Moria. Jetzt ist das eingetreten, wovon wir seit Monaten/Jahren sprechen. Eine Katastrophe, das gesamte Camp für Menschen auf der Flucht brennt. 12.000 Menschen auf der Flucht obdachlos, traumatisiert, HILFLOS. Frauen, Kinder, Männer. Lange politische Verhandlungen sind jetzt unangebracht. Jetzt heißt es handeln, wie wir das bei Katastrophen …

#StopDeportationToAfghanistan – Monika Weilguni

„Menschen, die nach Afghanistan abgeschoben werden sind Angst und Hass, Folter und Terror, Krieg und Tod ausgesetzt“ Monika Weilguni, Seelsorgerin Monika Weilguni spricht aus, was in Afghanistan Realität ist. Jene, die nach Afghanistan abgeschoben werden sind vom ersten Tag an unmenschlichen Situationen ausgesetzt. Nicht nur, dass man sie nach Jahren in Österreich, in denen sie ein friedliches Leben kennen lernen …

#StopDeportationToAfghanistan – Brief eines Verzweifelten

Afghanistan ist ein Hochrisikogebiet. Anschläge, Brutalität, Korruption, mafiöse Machenschaften, Hunger, Armut, Frauen ohne Rechte und jetzt die dramatischen Auswirkungen von COVID-19 an der Tagesordnung. Ein Großteil der jungen Menschen wäre lieber zuhause, in ihrem Land, bei ihren Familien, in ihren Häusern, mit ihren Freund*innen. Doch sie wissen, sie können das nicht, weil sie aus all den obigen Gründen keine Zukunft …