Über mich

  • Doro Blancke, 1961 in Linz geboren, Mutter von 2 wunderbaren, erwachsenen Kindern.
  • Holistische Feng Shui Beraterin, Keramikerin
  • Seit 2014 Begleiterin von Flüchtlingen.
  • Gründerin von „Gib mir deine Hand“

Seit 2016 lebe und arbeite ich in Graz. Ich reise immer wieder in verschiedene Bundesländer um mich mit Flüchtlingen zu treffen und sie in ihrer jeweiligen Situation gut zu beraten. Was vielen von ihnen fehlt ist die menschliche Zuneigung, das Gespräch, das Gefühl jemandem als Mensch wichtig zu sein. Seit Anfang 2017 hauptsächlich verbunden mit Flüchtlingen aus Afghanistan.

2014 purzelten erstmals 4 Flüchtlingskinder in mein Leben. Sie lebten in der Südsteiermark in einer Unterkunft mit ihrem Vater und ca. 30 Männern aus Syrien, Irak und Afghanistan.

Ihre Mutter wurde auf der Flucht in Moldawien verhaftet. Nach erfolgreicher Familienzusammenführung in Österreich und anschließendem positiven Asylbescheid kamen andere jungen Menschen in der Unterkunft immer wieder mit ihren Anliegen auf mich zu.

Ich tat nicht mehr als die Liebe zum Mitmenschen, zu Menschen in furchtbarer Not fließen zu lassen. Deutschkurse organisieren, Flüchtlingskaffees in 4 Unterkünften, die von den Einheimischen wunderbar besucht wurden und das gute Zusammenleben förderten. Schulen, Lehrstellen, Ausbildungen. Ich danke an dieser Stelle allen meinen UnterstützerInnen von Herzen.

Die Menschen wurden mir vertraut, wir wurden Freunde. Es gab Probleme, aber viel mehr Erfolge.

Warum ich mich jetzt nicht abgrenze und weitermache:

Die Asylpolitik in unserem Land hat grausame Dimensionen angenommen.

Ich habe etwas begonnen, was ich jetzt, wo es ans „eingemachte“ geht nicht verlassen will. Ich möchte mich nicht in diesem Moment von jungen Menschen abwenden, in dem sie in größter Angst und Not sind, von Menschen die mir vertrauen, mit denen ich zusammen gewachsen bin, mit denen ich gelacht und geweint habe. Von denen ich unheimlich viel gelernt habe und die mir eines ganz deutlich gezeigt haben, wie gesegnet ich trotz alles Höhen und Tiefen in meinem Leben bin.

Was gibt es zu sagen, zu tun, was nicht schon gesagt, oder getan wurde, ja, vielleicht das eine , lassen wir die Liebe zu den Menschen, zu unserer Gemeinschaft fließen, seien wir mutig und sprengen wir alle Grenzen um mit einander, im Herzen, Gedanken und Taten verbunden den Weg zu gehen, der den AfghanInnen und den anderen Flüchtlingen in unserem Land das bringt, was sie und auch wir  am meisten brauchen, Sicherheit, Frieden und ein gutes Miteinander.