#StopDeportationToAfghanistan – Heini Staudinger

Doro Blancke #StopDeportationToAfghanistan 2 Kommentare

Heute ein Mann, der nicht nur durch sein Unternehmen über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt ist, sondern auch durch seinen großartigen Einsatz für ein besseres Leben für uns alle, seine Solidarität mit Menschen und durch seinen Mut Dinge zu verändern. Der Unternehmer Heini Staudinger, GEA/Waldviertler

Als wir bei ihm anfragten die Kampagne #StopDeportationToAfghanistan zu unterstützen kam umgehend folgende Botschaft zurück:

“ Afghanistan. Wir haben 2 Schuhmacherlehrlinge und einen Schuhmachergesellen aus Afghanistan. Junge Leute, ein jeder mit seinen Talenten, Fähigkeiten und seiner unfassbaren Fluchtgeschichte. Alle drei sind zum Gernhaben. Außerdem bringen sie handwerkliche Fähigkeiten mit, die man hierzulande bei jungen Leuten gar nicht mehr so leicht findet. Immer wieder erzählen sie von Bombenattentaten in ihrer Heimat. Immer wieder bangen sie dabei um Verwandte in ihrer Heimat. Im Namen unserer Firma kann ich nix anderes sagen als: Bitte lasst uns unsere Afghanen. Wir haben sie gern und können sie ganz, ganz dringend brauchen, denn alle drei sind Superhandwerker.

Herzlich, Heini“

Lieber Herr Staudinger, von ganzem Herzen danken wir Ihnen für diese Stellungnahme. Denn sie beinhaltet alles was klarlegt, warum die grausamen Abschiebungen in das Kriegsland Afghanistan endlich zu stoppen sind. Tägliche Anschläge, Terror, Angst im Kriegsland Afghanistan. Das Land ist geprägt von jahrzehntelangen und aktuellen Kriegshandlungen, belegt durch unzählige Berichte. Außerdem beschreiben Sie die Leistung, die diese junge Menschen in unserem Land einbringen und somit einen wertvollen Beitrag für unser aller Gemeinschaft leisten und den Umstand, dass viele dieser jungen Menschen bereits einen Platz in unseren Herzen haben. Sie fest verankert sind in unserer Gemeinschaft, zu unseren Familien gehören.

In diesem Sinne und mit Ihren starken Worten, sehr geschätzter Herr Staudinger fordern wir auch heute wieder die Abschiebungen nach Afghanistan endlich einzustellen. Innigen Dank, auch im Namen der Betroffenen für Ihre diesbezügliche Solidarität und Unterstützung.

#AfghanistanIsNotSafe #Menschenrechte #SicherSein #Fairlassen #FairnessAsyl #Asyl

https://gea-waldviertler.at/waldviertler/, https://youtu.be/g2oPaxi6ow0

http://www.fairness-asyl.at/stopdeportationto-afghanistan/

https://www.sichersein.at/2019/12/06/stopdeportationtoafghanistan/, http://asyl.at/de/info/neuemeldungen/stopdeportationtoafghanistan/, https://www.mwoe.at/stop-deportation-to-afghanistan/

Kommentare 2

  1. Wenn es um das Recht auf Asyl geht, fände ich auch die Diskussion über die Dualität Menschenrechte – Menschenpflichten, wie sie etwa Karl Stickler letztes Jahr mit seinem Buch über Menschenpflichten angeregt hat, wichtig! Vielleicht könnten Sie auch dazu einmal einen Artikel schreiben?

    MfG Heidemarie

    1. Post
      Author

      Danke für Ihre Anregung, werde ich einen Artikel dazu schreiben, nicht heute, doch in naher Zukunft.
      Doch alleine anlässlicher Ihrer Zeilen kann ich jetzt schon sagen, dass ich verstehe was Sie ansprechen und auch zu jenen Begleiter*innen gehöre, die Rechte und Pflichten fordern.
      Alle die mich kennen, mich unterstützen, mit mir zusammen arbeiten, werden das bestätigen.

      Jetzt kommt es aber auf die Haltung an.
      Wenn Jugendliche unser Land erreichen, gebe ich ihnen von oben herab Befehle, oder aber schenke ich ihnen ein liebevolles Umfeld, mit dem Grundgerüst, das auch klare Regeln beinhaltet.
      Eigentlich so, wie wir es auch mit unseren Kindern, unserer Jugend tun.

      Ich werde das Buch lesen, danke für den Tipp. Noch kurz am Schluss erwähnt. Integration bedeutet geben und nehmen, den Boden bin ich gewillt dafür zu bereiten.

      Dies wäre auch auf politischer Ebene wünschenswert.

      Und wie oben ja Heini Staudinger sagt, eingebettet in „sein“ Umfeld, von GEA, haben die Jungs sich wunderbar eingelebt und die Schonheit ihrer Persönlichkeiten entwickelt.

      Dass Menschen auf der Flucht gleich ticken wie wir ist auch klar.
      Nicht jeder ist ein soziales Genie 😉
      Doch jeder muss sich an Grundregeln halten.

      Herzlichst, Doro

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