Geflüchtete Ukraine – Aufnahme in Österreich

Wir finden es gut, dass die Europäische Union und die Mitgliedsstaaten sich gemeinsam dazu bereit erklärt haben, schnell und unkompliziert ukrainische Geflüchtete aufzunehmen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erkennen wir, dass die Behörden sich Mühe geben, relativ rasch und unkompliziert die ukrainischen Geflüchteten zu registrieren.

Große Herausforderungen sehen wir bei der Unterbringung der Geflüchteten, trotz großer Hilfsbereitschaft seitens der österreichischen Zivilgesellschaft muss die Bundesregierung sich schnellstens Gedanken machen, wo die Geflüchteten menschenwürdig untergebracht werden und die Möglichkeit zu guter Integration besteht.

Flüchtlingskoordinator Takács sieht es nicht als seine Aufgabe, Unterkünfte für Geflüchtete zu koordinieren.
Die Frage an Bundeskanzler Karl Nehammer, was denn eigentlich ausgemacht war, ist eine berechtigte.
War das jetzt wieder ein Gag, so wie die Kinderbetreuung in Moria im Dezember 2020?

Wir empfinden es als politisch verantwortungslos, wenn Volkspartei und Die Grünen es zu Chaos kommen lassen.
Wir kennen das von 2015, wollen wir den Rechten wieder „pflichtbewusst“ die Rutsche legen?
Ist das seitens Türkis Programm, um dann wieder stramm und stolz rechts sein zu können, welches schweigend vom Koalitionspartner mitgetragen wird?

Bin’s leid! Zivilgesellschaft arbeitet in diesem Bereich immer mehr als ausgemacht, jetzt auch wieder. Wir alle tun was getan werden muss.
Politik im Abspielen der Platte „2015 darf nicht wieder vorkommen“ hängen geblieben.
Keine einzige Vorbereitung für Eventualitäten?

Keinesfalls möchte ich wieder befeuerten Rassismus erleben und auch keine hochbezahlten Politiker*innen/Beamt*innen, die ihre notwendige Arbeit nicht tun, weil sie nicht in ihre Ideologie passt.
„Routen schließen“, „Zäune bauen“, all dieses visionslose Gebelle rinnt den Bach runter, niemand in diesem Land ist in der Lage, weise, beherzt und vorausschauend zu agieren!
Es ist empörend und fahrlässig, auch unseren Kindern gegenüber, dass Sie (Politiker*innen) sich ständig mit dem Wort Solidarität schmücken und nicht einmal einen Ansatz davon verstehen.

Solidarität ist harte Arbeit!

Wenn Sie (Politiker*innen) wissen wollen, wie visionäre Arbeit geht, dann fragen Sie Andi Babler, er ist mitten drinnen im Tun, gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, auf Augenhöhe.

Es ist jetzt dringend notwendig, den kollektiven Schmerz, den uns die rechte Bagage ab 2016 verpasst hat, der unser Land feindselig und gespalten hat, diesem Einhalt zu gebieten.
Vorausschauend, nicht wie die letzten Jahre, röchelnd hinterher hinken.
Und dann noch politisch davon profitieren, das ist ein No-Go für die Zukunft.

Nehmen Sie Lukas Gahleitner-Gertz (Asylkoordination Österreich) und Christoph Riedl/Diakonie in die Kommission/Flüchtlingskoordination (siehe 5-Punkte Plan) dazu, beenden Sie die abwartende Haltung, obwohl eh alle weiterreisen, auch das kennen wir von 2015, und beginnen Sie endlich, aufrichtig zu arbeiten.
Tun Sie das, was getan werden muss.

Und an all meine NGO Kolleg*innen und Freund*innen, fordern wir das täglich in der Praxis. Sonst wachen wir bald wieder mit Schildern in der ganzen Stadt auf, auf denen steht „Wir wollen unsere Parks/Schulen, usw. zurück“
Ein Albtraum, den wir bereits hatten!

Wenn Sie unsere Arbeit für Geflüchtete in Österreich und an den europäischen Außengrenzen finanziell unterstützen wollen, dann gerne unter

Kontoinhaberin: Flüchtlingshilfe/refugee assistance – Doro Blancke
IBAN: AT93 3842 0000 0002 7516
BIC: RZSTAT2G420

Oder über Paypal: paypal.me/helfedorohelfen

Alles Liebe,
Doro Blancke und Team

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