Grenzschutz und Asylpolitik müssen nationalem und internationalem Recht folgen!
Grenzschutz darf auf keinen Fall töten!
Lassen wir das zu, verliert Europa seine Glaubwürdigkeit.
Februar 2026 – Chios/Ägäis
Ein weiterer unerträglicher und völlig inakzeptabler Vorfall auf Chios.
Die Kollision eines HCG – Hellenic Coast Guard Schiffes mit einem Boot voller Menschen auf der Flucht fordert zum wiederholten Male Tote und Schwerverletzte, darunter schwangere Frauen und Kinder.
Empörung, unendliche Trauer und Schmerz sind nachvollziehbar und berechtigt.
DOCH DABEI DARF ES NICHT BLEIBEN!
Der verheerende Vorfall vor der Küste von Chios, der, wie wir alle wissen kein Einzelfall ist, hat weitere 15 Tote gefordert, darunter eine schwangere Frau, Kinder und zahlreiche, zum Teil schwer verletzte Personen, die auf die Intensivstation nach Athen geflogen werden mussten.
Viele Recherchen und Rekonstruktionen erhärten den dringenden Verdacht, dass dies mutmaßlich ein grausames Verbrechen der Hellenic Coast Guard war.
Jetzt muss gehandelt werden.
Politiker:innen und Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden,
Beteiligte Beamte der HCG – Hellenic Coast Guard suspendiert und vor Gericht gebracht.
Darum haben wir an verantwortliche Mitglieder der Europäischen Kommission
und auch an Mitglieder der Österreichischen Bundesregierung geschrieben, in dem wir alle, unsere Vorstandsmitglieder und ich als Geschäftsführerin von „Flüchtlingshilfe refugee assistance Doro Blancke“ unverzüglich umfassende Ermittlungen, Aufklärung und sofortige Konsequenzen fordern.
An die österreichische Bundesregierung deshalb, weil GEAS – wie der Name bereits sagt, „Gemeinsames Europäisches Asylsystem“ – alle Mitgliedsstaaten in die Verantwortung nimmt, auch Österreich.
Falls auch Sie/Ihr mehr als Empörung zeigen, uns in unserem Kampf um Recht unterstützen wollt:
Verteilt unsere beiden offenen Briefe, schreibt Emails an die politisch Verantwortlichen und schließt euch konsequent unseren Forderungen an.
Nur mit gebündelter Kraft können wir umfassende Aufklärung erwirken, unser aller Rechte verteidigen und die Verantwortlichen dieser mutmaßlichen Verbrechen vor Gericht bringen.
Asyl- und Migrationspolitik darf nicht töten oder Menschen verletzen.
Wir, als Europäer:innen müssen in der Lage sein uns der Herausforderung im Sinne unserer Werte und allgemein gültigem Recht zu stellen.
Tun wir dies nicht, verliert Europa seine Glaubwürdigkeit.
Herzlichen Dank für Eure Unterstützung,
Doro Blancke und Vorstandsmitglieder
DIin Heidrun Primas
Mag.a Birgit Hernady
Dr. (iur.) Rainer Beck
Dr.in Katharina Purtscher
Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Wolfgang Benedek
Bischof MMag. Hermann Glettler
All diese Arbeit kostet Zeit und Geld, muss aber unbedingt getan werden, genauso wie die praktische Unterstützung, die wir täglich den Geflüchteten zukommen lassen.
Wir sind Zeitzeug:innen, schweigend Zusehen ist keine Option.
Danke für Eure finanzielle Unterstützung.
Flüchtlingshilfe refugee assistance Doro Blancke
AT93 3842 0000 0002 7516
Oder online spenden: https://doroblancke.at/spenden

